Tag 5, Teil 2: Goldener Abschluss für Team Germany

Fantastische Leistunen unserer Aktiven in den heutigen Einzelfinals: Mit drei Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaille konnte das Team Germany die Bilanz von den Titelkämpfen in Chicago vor zwei Jahren deutlich verbessern!

In den Sprungfinals zeigten Max und Marcel beide erstmals richtig ordentliche Strecksaltos mit eineinhalb Schrauben und wurden mit den Plätzen zwei und drei belohnt; am Japaner Yasuhiko Takahashi mit seiner Doppelschraube konnten unsere beiden Cracks damit noch nichts vorbeikommen. Sarah wiederum bestätigte ihre tolle Form aus dem Mannschaftsfinale und konnte ihren Titel von vor zwei Jahren etwas überraschend vor der Niederländerin Myrna van Berkel und der befreit aufturnenden neuen Mehrkampfweltmeisterin Lilia verteidigen.

Weniger Glück hatten unsere Athleten leider in den Geradeübungen. Bei einem allgemein sehr hohen Niveau konnte lediglich Lilia als zweite eine Medaille ergattern. Marcel unterliefen trotz Verbesserung zum Mehrkampf einige Unsicherheiten, die ihm das Treppchen kosteten. Ebenso konnte Yana nicht an ihre tollen Wertungen aus den nationalen Qualifikationen anknüpfen; den beiden blieb jeweils „nur“ der vierte Rang.

Dafür trumpfte Team Germany in den Spiralefinals nochmal groß auf: Hier gingen beide Titel an Deutschland. Yana und Jasmin bestätigten ihre zuletzt tolle Form und holten souverän Gold und Silber. Während Marcel in der letzten Übung des Tages leider das Glück verlies und er mit zwei Stürzen nur Sechster wurde schlug hier die große Stunde von Max: Volles Risiko, volle Schwierigkeit, voll ausgezahlt! Mit einer sensationellen Übung holte er sich seinen ersten WM-Titel!

Ein toller Abschluss für das Team Germany, der jetzt ordentlich gefeiert wird! Die Siegerlisten kommen, sobald der IRV sie veröffentlicht hat.

Schöne Grüße aus Lignano, Simon für das Trainerteam

Tag 5, Teil 1: Alle Jugendtitel an Team Germany

4 mal Gold für Kira! Nach ihrem überlegenen Mehrkampftriumph am Dienstag gewann Kira heute auch alle Einzelfinals. Mit sensationellen Leistungen im Sprung, der Spirale und in der Gerade ließ sie der Konkurrenz keine Chance. Am dichtesten kam ihr noch Ida, die ihrer überraschenden Silbermedaille im Mehrkampf noch zwei weitere folgen ließ. Vor allem im Geradefinale waren nach den Eindrücken von Dienstag die beiden israelischen Starterinnen stark eingeschätzt worden; Dery Noa und Divone Noga wurden allerdings von Kira und Ida in Schach gehalten und mussten sich mit den Plätzen drei und sechs begnügen.

Franka schloss ihre erste Weltmeisterschaft mit einem ordentlichen fünften Platz im Sprungfinale ab; ein toller Erfolg für die erst als Ersatzturnerin auf den WM Zug aufgesprungene Nachrückerin!

Bei den Jugendturnern konnte sich Luca seinem Mehrkampftitel über zwei weiteren Goldmedaillen und eine silberne freuen. Während er im Sprung- und Spiralefinale die Konkurrenzen beherrschte zeigte er dieses Mal kleine Unsicherheiten in der Gerade und musste so Carsten den Vortritt lassen. Carsten seine Geradekür heute erstmals in Lignano sauber durch und konnte so mit seinem ersten Weltmeistertitel einen tollen Erfolg feiern. Wegen verletzungsbedingtem Ausfall zweier Turner aus der Schweiz und den Niederlanden kamen heute nochmal alle deutschen Jugendturner zum Einsatz; Milan konnte seiner Medaille vom Dienstag zwei weitere folgen lassen und Tim gewann nach einem Superwettkampf die Silbermedaille im Sprungfinale! Kevin konnte in seiner Paradedisziplin Geradeturnen nicht ganz sein Potenzial austurnen, schnupperte aber das erste Mal WM Luft. Mit ihm wird sicherlich in Zukunft zu rechnen sein.

Insgesamt kann das Team Germany alle Jugendtitel mit nach Deutschland bringen – ein toller Erfolg für unseren Nachwuchs!

Die Siegerlisten folgen, sobald der IRV sie veröffentlicht hat.

Simon für das Trainerteam

Die deutschen Jugendturner

Tag 4: Goldener Tag für Team Germany

Am heutigen Tag standen die Cyr-Wettkämpfe für Damen und Herren sowie das Team-Finale der Rhönradturner auf dem Programm. Alle drei Wettkämpfe konnte Team Germany für sich entscheiden.

Ein starkes deutsches Team dominierte die zweiten offiziellen Cyr Weltmeisterschaften von Beginn an. Bereits im technischen Programm zeigten Titelverteidigerin Svea und die männlichen Cracks Hauke und Tobi starke Leistungen und erturnten sich vor dem abschließenden freien Programm bereits einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.

Für klare Verhältnisse sorgten die drei dann im freien Programm, in dem sie sich mit jeweils über 24 Punkten deutlich gegenüber den anderen Startern absetzten. Hauke konnte sich dabei knapp vor Tobi und dem Neuseeländer Nick Steward durchsetzen; Svea behielt gegenüber Jule und Janine die Oberhand. Alles in allem ein starker und geschlossener Auftritt der deutschen Cyr-Nationalmannschaft.

Am Abend stand dann eines der Highlights der diesjährigen Titelkämpfe auf dem Programm: Das Team-Finale der Rhönradturner. Nach zehn Titeln in Folge und zuletzt einem Wimpernschlagfinale gegenüber den immer stärker werdenden Japanern in Chicago 2013 ging das deutsche Team erstmals nicht als großer Favorit in die Entscheidung. Der verlorene Team world Cup im vergangenen Jahr in Berlin sowie das junge und unerfahrene Team, das die Trainer ins Rennen schickten taten ihr weiteres. Sarah, Jasmin, Lilia, Yana und Marcel bewiesen allerdings Nervenstärke, begeisterten das Publikum mit tollen Übungen und gewannen am Ende souverän den elften Mannschaftstitel in Folge.

Lilia sorgte mit ihrer Spiraleübung für einen tollen Start und gab der gesamten Mannschaft die nötige Sicherheit für die folgenden Übungen: Sarah, Jasmin, Marcel überzeugten mit ihren Übungen, bevor Yana als Schlussturnerin den Vorsprung mit ihrer Musikkür sicher verteidigte. Gold für Team Germany!

Interview mit der alten und neuen Juniorenweltmeisterin Kira Homeyer

Kira, Gratulation zu Deinem überlegenen Titel! Du hast vor zwei Jahren in Chicago bei Deiner ersten WM schon den Mehrkampftitel gewonnen. Wie fühlt sich die Goldmedaille von Lignano im Vergleich an?

Kira: Damals bei meiner ersten Welmeisterschaft war ich viel aufgeregter als jetzt und konnte mich nicht so gut auf meine Übungen konzentrieren. Eigentlich habe ich dort auch gar nicht so schön geturnt… dieses Mal wusste ich allerdings, was auf mich zukommt und konnte mich viel besser konzentrieren. Die Übungen selber waren dadurch viel besser und haben mehr Spaß gemacht, besonders meine Lieblingsdisziplin Gerade hat sehr gut geklappt, sodass sich der Titel in diesem jahr noch ein bisschen schöner anfühlt.

Stichwort Gerade: Deine Kür sticht aus allen anderen heraus, ist nicht nur mit Höchstschwierigkeiten sondern vor allem auch mit kreativen Übergängen und neuen elementen gespickt. Wie kam es zu dieser Übung?

Kira: Naja, immer nur „normale“ Teile im Training zu üben wird irgendwann langweilig und macht keinen Spaß mehr. Dann fange ich halt an, neue Sachen auszuprobieren; manchmal habe ich selber die Ideen dazu, manchmal die Trainer. Meistens entstehen solche Teile allerdings dadurch, dass irgendetwas nicht wie geplant klappt und man dann auf einmal etwas ganz anderes, neues, macht.

Deine ganze Familie war bei Deinem Wettkampf dabei: Papa und Schwester als Fans, Bruder als Trainer für die US Amerikaner und Mama als Deine eigene Nationaltrainerin. Hilft Dir die Unterstützung während des Wettkampfs?

Kira: Klar, prinzipiell freut mich das immer, wenn meine Familie dabei ist und mich anfeuert. Vor allem Mama gibt mir immer die Ruhe, die ich vor dem Wettkampf brauche. Manchmal ist es natürlich auch komisch, mit der eigenen Mutter zu turnen, vor allem wenn in der Spirale beim Einturnen mal wieder nicht alles klappt… aber dann zicke ich halt ein bisschen und denke einfach nur: Ich kann meine Kür, turn sie einfach so wie immer und mach das Beste draus. Dann klappt das auch immer ganz schnell wieder.

Nicht nur in der Spirale kann nicht immer alles klappen, auch im Sprung hattest Du vor einigen Wochen noch einen kleinen Durchhänger. Am Dienstag im Wettkampf hat Deine Schraube aber perfekt geklappt, wie hast Du das geschafft?

Kira: Das stimmt. Nach unserem WM Vorbereitungslehrgang, bei dem kein einziger Sprung funktioniert hat, habe ich einfach ein Wochenende lang kein Sprung gemacht, um den Kopf frei zu bekommen. Technisch mussten wir ja nichts verändern… ich kann den Sprung ja eigentlich! Als ich dann wieder angefangen habe, hat in meinem Kopf auch wieder alles wie gewphnt funktioniert, jetzt habe ich überhaupt keine Angst mehr und der Sprung fühlt sich super an.

Nach Höchstwertungen in allen drei Disziplinen am Dienstag bist Du auch für die Einzelfinals am Freitag die Topfavoritin. Wie gehst Du damit um? Und wo siehst Du die größte Konkurrenz?

Kira: Im Moment bin ich noch gar nicht aufgeregt, vielleicht kommt das noch. Am Freitag versuche ich dann einfach alles nochmal genau so gut zu machen wie im Mehrkampf; wenn’s dann reicht, freue ich mich, wenn nicht, habe ich trotzdem mein Bestes gegeben. Ich würde mich natürlich auch für meine Teamkameradinnen freuen, wenn sie gewinnen; am Ende soll der ganz oben stehen, der am besten turnt. Die größte Konkurrenz außerhalb von Deutschland kommt sicherlich aus Israel im Geradeturnen, die bauen sich ihre Übungen zwar manchmal etwas seltsam zusammen, haben aber eine tolle Ausführung. Von den anderen Disziplinen habe ich nicht so viel mitbekommen, da mach ich einfach mein Ding und dann wird das schon klappen.

Tag 3: Gold und Silber für Team Germany im Mehrkampf der Aktiven

Guter Abschluss der Mehrkämpfe bei der Rhönrad Weltmeisterschaft in Lignano für Team Germany: Geheimfavoritin Lilia holte sich vor der zuvor stark eingeschätzten ausländischen Konkurrenz die Goldmedaille und wurde so sensationell Weltmeisterin! Marcel verpasste den ganz großen Coup nur um Haaresbreite und wurde mit dem kleinstmöglichen Rückstand von 0,05 Punkten hinter dem starken Japaner Yasuhiko Takahashi Zweiter.

Zwei unserer Damen erwischten leider einen ganz schwachen Start und brachten sich mit jeweils zwei Stürzen in der ersten Disziplin Spirale gleich um alle Medaillenchancen – für Sarah und Saskia galt es danach, Schadenbegrenzung zu betreiben und sich in den weiteren Disziplinen zumindest noch für ein Einzelfinale zu empfehlen. Letzteres gelang zumindest Sarah, die sich im Sprung wiedererstarkt zeigte und am Freitag im Finale Medaillenchancen hat. Die weiteren drei Damen brachten ihre Spiraleübungen sicher aufs Parkett und turnten sich mit 10,80 (Yana), 10,35 (Jasmin) und 10,20 Punkten (Lilia) in hervorragende Ausgangspositionen für den Mehrkampf. Im anschließenden Sprung mussten Jasmin und Yana auf Grund ihrer niedrigeren Ausgangswerte leider federn lassen, sodass einzig Lilia mit ihrem sicher gestandenen Strecksalto mit ganzer Schraube (8,25 Punkte) im Rennen um die Mehrkampfmedaillen blieb.

Spannend wurde es dann in der abschließenden Musikkür: Die bis dahin stark turnende Schweizerin Cheyenne Rechsteiner zauberte mit 11,50 Punkten die höchste Wertung des Tages aufs Parkett und setzte Lilia somit gehörig unter Druck. Diese konnte jedoch umgehend kontern und bekam für ihre gewohnt sicher vorgetragene Übung 11,30 Punkte: Gold für Lilia und Tema Germany!

Insgesamt turnen vier unserer fünf Damen am Freitag in Einzelfinals; das ist in der Breite eine tolle Mannschaftsleistung und schürt Hoffnung auf weitere Titel.

Nachdem die deutschen Männer vor zwei Jahren in Chicago ohne Mehrkampfmedaille blieben gab es nach den starken Leistungen von Marcel in den Qualifikationen durchaus Hoffnungen aufs Treppchen. Nach seiner exzellenten Spirale mit Höchstwertung von 11,40 Punkten war sogar der Titel in Reichweite; Unsicherheiten in seiner Musikkür ließen seinen Vorsprung vor der sprunggewaltigen Konkurrenz aus Japan allerdings mehr als geplant schmelzen.

Die letzte Disziplin Sprung entwickelte sich dann zum Wimpernschlagfinale: Motonobu Tamura und Yasuhiko Takahashi legten mit ihren Sprüngen (Auerbachsalto mit ganzer Schraube und Strecksalto rückwärts mit Doppelschraube) mächtig vor; Marcel ließ sich jedoch nicht einschüchtern und zeigte erstmals im Wettkampf seinen Strecksalto rückwärts mit eineinhalb Schrauben. Am Ende setzte er sich mit 0,05 Punkten gegen Motonobu durch, verlor den Kampf um Gold allerdings mit weiteren 0,05 Punkten gegen Yasuhiko. In allen drei Finals am Freitag hat er allerdings noch die Chance, sich das ersehnte Gold zu holen.

Max turnte als 6. einen soliden Mehrkampf und konnte sich für zwei Einzelfinals qualifizieren: Im Sprung hat er am Freitag die Chance, seine Eineinhalb-Schraube auf die Füße zu stellen; in der Spirale kann er die Unsicherheiten aus dem Mehrkampf korrigieren und sein Schwierigkeitsfeuerwerk auf die Fläche zaubern. Johannes erreichte bei seiner ersten WM-Teilnahme sein Ziel und erreichte als 9. im Mehrkampf die top ten, verpasste als dritter Deutscher allerdings knapp das finale in seiner Paradedisziplin Sprung. Niklas erwischte leider keinen guten Tag und wurde mit durchwachsenen Leistungen in seinen Gerade- und Spiraleübungen 14.

Am heutigen Donnerstag sind tagsüber zunächst die Cyr-Wheeler dran, beide Titel von Chicago 2013 zu verteidigen, bevor am Abend das heimliche Highlight der Titelkämpfe folgt: Lilia, Sarah, Jasmin, Yana und Marcel kämpfen im Mannschaftsfinale gegen die Niederlanden, die Schweiz und vor allem gegen Japan um Gold!

Simon für das Trainerteam

Lilia neue Mehrkampfweltmeisterin, Marcel 0,05 Punkte am Titel vorbei

Am heutigen dritten Tag der World Sport Games waren erstmals die Erwachsenen an der Reihe. Lilia feierte dabei den größten Erfolg ihrer Karriere und wurde sensationell Mehrkampfweltmeisterin! Sie konnte die starke Konkurrenz aus dem Ausland in Schach halten und verwies die Schweizerin Chayenne Rechsteiner und die Norwegerin Ruth-Kari Krokeide auf die Plätze. Den vierten Platz erturnte sich mit Tageshöchstnote in der Spirale Yana.

Bei den Männern verpasste Marcel um den kleinstmöglichen Abstand von 0,05 Punkten den Weltmeistertitel und gewann die Silbermedaille. Mit kleinen Defiziten in seiner Musikkür war die starke Konkurrenz aus Japan heute nicht zu schlagen: Yasuhiko Takahashi verteidigte seinen Titel von Chicago 2013; Motonobu Tamura konnte Marcel mit wiederum 0,05 Punkten in Schach halten und auf den Bronzeplatz verweisen.

Der detaillierte Bericht zum heutigen Wettkampf folgt morgen vormittag.

Tag 2: Kira und Luca überlegen Juniorenweltmeister im Mehrkampf

Fantastisches Ergebnis für das Team Germany im heutigen Mehrkampf der Junioren: Kira und Luca haben ihre Konkurrenzen jeweils mit Bestwertungen in allen drei Disziplinen souverän gewonnen und somit für die ersten Medaillen für die deutsche Mannschaft gesorgt. Gleichzeitig gehen sie als große Favoriten in die Einzelfinals, die am Freitag ausgetragen werden.

Luca erturnte insgesamt 29,45 Punkte und hatte am Ende mehr als 4 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Carsten (24,95 Punkte). Das deutsche Podium komplettierte Milan (24,70 Punkte), der sich knapp vor dem Niederländer Olivier Bastnick durchsetzte. Die weiteren deutschen Junioren landeten auf den Plätzen 5 (Tim) und 7 (Kevin).

Kira turnte einen fantastischen Wettkampf und konnte sich mit 31,30 Punkten klar durchsetzen und ihren Titel von vor zwei Jahren erfolgreich verteidigen. Ein besonderes Highlight des Tages war dabei ihre Geradeübung, die mit der Tagesbestwertung von den Kampfrichtern mit 12,00 Punkten und vom Publikum mit frenetischem Applaus belohnt wurde. Die eigentliche Überraschung des Tages ist allerdings Ida, die sensationell den zweiten Platz erreichte und bei ihrer ersten WM Teilnahme gleich eine Silbermedaille gewann. Ida qualifizierte sich als Fünfte der nationalen Qualifikationen nur ganz knapp für die Nationalmannschaft und trumpfte doch groß auf: Defizite im Schwierigkeitsgrad ihres Sprungs glich sie durch gute Ausführung und sicher durchgeturnte Gerade- und Spiraleübungen aus und konnte sich letztlich mit 28,85 Punkten klar gegen Divonne Noga aus Israel durchsetzen, die 27,05 Punkte erturnte.

Das deutsche Ergebnis rundeten Franka als 4., Lilly als 6. Und Marie als 9. ab. Insbesondere die als Medaillenkandidatin gehandelte Lilly erwischte leider von Anfang an keinen guten Tag und konnte auch in ihrer Paradedisziplin Gerade das Einzelfinale nicht erreichen.

Simon für das Trainerteam

Tag 1 der World Sport Games: Allgemeines Training und Opening Ceremony

Nach der ersten Nacht in Lignano stand heute den ganzen Tag Einturnen auf dem Programm. Jedem Turner stand dabei lediglich eine Stunde zur Verfügung, sodass Pünktlichkeit und Disziplin extrem wichtig waren. Alle unsere Turner haben diese erste Herausforderung vorbildlich gemeistert, waren exzellent vorbereitet und konnten sich somit mit Boden, Rädern und Temperatur anfreunden.

Ein besonderes Highlight dabei war das Einturnen der Cyr-Athleten, bei dem über 20 Turner gleichzeitig auf der Wettkampffläche zirkelten und wie durch ein Wunder niemand zusammengestoßen ist. Unsere 9 Cyr-Turnerinnen und –Turner zeigten sich dabei in Topform, sodass wir uns für den Wettkampf am Donnerstag einiges ausrechnen können.

Zwei unserer Cyr-Turnerinnen, Kassandra und Jule, hatten dabei heute noch eine besondere Aufgabe: Sie durften bei der Eröffnungsfeier der World Sport Games mitwirken und haben dafür noch schnell eine Show choreografiert. Der Rest des Teams lief dabei mit mehr als 4.000 anderen Athleten der World Sport Games ins Stadion der Eröffnungsfeier ein; ein Hauch von Olympiaflair mit Eid und Flamme.

Morgen sind dann unsere Jugendturnerinnen und –turner mit ihrem Mehrkampf an der Reihe; für die meisten ist dies der erste internationale Einsatz für Schwarz-Rot-Gold. Hier heißt es ganz besonders: Daumen drücken!

Jule und Kassandra für das deutsche Cyr-Nationalteam

Deutsche Cyr-Nationalmannschaft nach dem ersten Training in LignanoTeam Germany bei der Opening Ceremony der World Sport Games

Team Germany in Lignano eingetroffen und heiß auf die Welttitelkämpfe

Bestes Wetter und gute Stimmung: Nach und nach trafen in den letzten Tagen die Athleten der deutschen Rhönrad- und Cyr-Nationalmannschaft am Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaften, dem italienischen Ferienort Lignano, ein.

Bei über 35 Grad konnten die Sportlerinnen und Sportler den heutigen Tag nutzen, um sich zu akklimatisieren und mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen; auch die Wettkampfhalle, in der es ab Dienstag um die Medaillen geht, wurde bereits besichtigt. Bei der abendlichen Mannschaftsbesprechung im Teamhotel stimmte unser Delegationsleiter Harald seine Schützlinge auf spannende Auseinandersetzungen mit den in den letzten Jahren stetig aufholenden anderen Nationen ein.

Die Stimmung im Team ist klasse, auch der zuletzt verletzte Johannes wurde rechtzeitig zum Saisonhöhepunkt fit und kann am Mittwoch wie geplant an den Start gehen. Weniger Glück hatte leider Karina, die sich letzte Woche schwer am Fuß verletzte und so ihre erste WM verpasst; wir alle hoffen, dass sie ihre Medaillenträume im kommenden Jahr erneut in Angriff nehmen kann. Des einen Leid ist des anderen Freud: Für Karina wurde Franka nachnominiert und kommt so am Dienstag unverhofft zu ihrem WM Debüt. Jetzt fehlt nur noch Jasmin, die morgen noch in Taunusstein zur Abiturprüfung antreten muss und sich danach direkt in den Flieger Richtung Italien steigt.

Im allgemeinen Training am morgigen Montag haben alle Turnerinnen und Turner erstmals die Chance, sich an Hitze, Boden und Räder zu gewöhnen. Am Abend treffen wir dann mit den anderen Athleten der World Sport Games zu Eröffnungsfeier zusammen.

Janine, Marcel und Simon für Team Germany

Willkommen in Lignano, #TeamGermany

Heute reisen die 28 Turner und Turnerinnen des #TeamGermany nach Lignano und beziehen ihr Quartier.

Im Bella Venezia Mare Hotel warten Vollpension und ein schöner Pool zum Erholen und Relaxen während der Wettkampfpausen. Bei mehr als 30 Grad Celsius eine willkommene Abkühlung.

Morgen, am Montag stehen die ersten Trainingseinheiten an. Beim freien Training können die Bodenverhältnisse und Räder ausprobiert werden. Dabei hat jeder Sportler nur ein kleines Zeitfenster, weil die Halle klein und der Platz begrenzt ist. Aber mit diesen Bedingungen musste das #TeamGermany auch schon in Chicago zurecht kommen.

Apropro Räder: Diese werden aus Deutschland, der Schweiz und aus Österreich nach Lignano gebracht. Zimmermann Rhönradbau aus Taunusstein postete dieses Foto seines voll beladenen Anhängers kurz vor der Abfahrt.

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Wie es mit dem deutschen Team weitergeht, dazu wird Simon Knapp als einer von vier Trainern des #TeamGermany berichten. Er wird gemeinsam mit den Sportlern die tägliche Zusammenfassung der Geschehnisse in Lignano veröffentlichen. Ein Livestream der Veranstaltung wird nicht angeboten.